Website-Optimierung: WordPress schneller machen

Schnelle und funktionale Seiten sind nicht nur in Hinsicht auf Usability und Nutzererfahrung ein Plus – die Geschwindigkeit hat natürlich auch Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking. Um die WordPress-Performance zu optimieren, gibt es praktische WordPress Plugins und einfache Tricks.

5 Tipps, um WordPress schneller zu machen

1. Bildgröße optimieren

Eine häufige Ursache für lange Ladezeiten sind zu große Bilder. Die einfache Lösung: Die Bilder komprimieren und damit die WordPress-Performance optimieren. Die Verringerung der Bildgröße hat direkten Einfluss auf die Ladezeit der Seite. Im Idealfall hat man die Bilder schon vor dem Upload mit Programmen wie Photoshop (Option „Fürs Web speichern“) oder Online-Tools wie TinyPNG bearbeitet. Aber auch verschiedene Plug-ins für WordPress ermöglichen die automatische Optimierung von Bilddateien, zum Beispiel WP Smush. Ist das Plug-in aktiviert, optimiert und komprimiert es die Bilder innerhalb der WordPress-Datenbank.

Plug-ins zur Bildoptimierung:

2. CSS Code & Java Script minimieren

Der nächste Punkt auf der Liste ist die Optimierung des CSS-Codes und die Reduzierung und Optimierung von JavaScript. Meist hilft es bereits, Leerzeichen zu reduzieren und nicht mehr benötigte Anweisungen zu entfernen, um die WordPress-Performance zu verbessern. Man kann außerdem mehrere Dateien zusammenfassen, um die Anzahl der HTTP-Requests zu verringern. Dafür gibt es Programme wie den CSS Minifier.

Tools zur Code-Optimierung:

3. Die Ladezeit durch Caching verkürzen

WordPress ruft bei jedem Seitenaufruf Inhalte aus der Datenbank ab und baut die Seite zusammen – was die Ladezeit verlängert. Caching-Plug-ins erzeugen eine statische Version der Seiten und verbessern so die Performance noch einmal deutlich. So ermöglicht es beispielsweise Cachify, bestimmte Parameter wie den Cache-Aufbewahrungsort (Datenbank, Festplatte) oder die Gültigkeit zu definieren. Andere Tools wie WP Supercache oder W3 Total Cache bieten noch weitere Caching-Methoden. Für jedes einzelne Element können personalisierte Caching-Einstellungen definiert werden.

Caching-Plug-ins für WordPress:

4. Datenbank bereinigen

Die Größe der Datenbank steht logischerweise im direkten Zusammenhang mit der Geschwindigkeit der Datenbank-Abfragen. Dass die Datenbank im Laufe der Zeit immer größer wird, liegt an vielen von WordPress automatisch erstellten Sicherungen. So werden z. B. alle Entwürfe und Revisionen eines Artikels gespeichert – das schwächt die WordPress-Performance deutlich. Auch gespeicherte Spam-Kommentare und bereits gelöschte Artikel sind noch in der Datenbank zu finden. Diese sollte man regelmäßig manuell löschen oder Plug-ins zum Bereinigen der Datenbank nutzen.

Plug-ins zum Bereinigen der Datenbank:

5. Plug-ins reduzieren

Ein großes Plus der Open-Source-Software WordPress ist die riesige Auswahl an (kostenlosen) Plug-ins. Doch diese können sich unter Umständen auch negativ auf die Performance auswirken. Als Website-Betreiber sollte man deshalb prüfen, welche Plug-ins eher unwichtig sind oder oft ungenutzt bleiben. Unter Umständen gibt es für einige Erweiterungen auch schlankere Alternativen. Der oben schon erwähnte Plugin Performance Profiler hilft dabei, die Plug-ins zu finden, die die Website schwerfällig machen.

Schon einfache Maßnahmen haben großen Einfluss auf die Performance einer Website. Eine Optimierung der Ladezeiten ist nicht nur für zufriedene Kunden und geringe Absprungraten wichtig, sondern auch für ein gutes Google-Ranking – WordPress-Tuning lohnt sich also in jedem Fall. Die vorgestellten WordPress-Performance-Plug-ins, die die aktuelle Geschwindigkeit Ihrer Webpräsenz ermitteln und gleichzeitig Handlungsempfehlungen geben, können Sie auch als WordPress-Einsteiger problemlos nutzen. Mit den oben genannten Maßnahmen werden Sie bereits eine merkliche Verbesserung erzielen.

Als erfahrene Seo– und WordPress Agentur sind wir hier gern Ihr Ansprechpartner.

 

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