Absolute Links vs. Relative Links – Was ist besser für mein SEO?

Wenn Sie interne Verlinkungen auf Ihrer Seite haben, gibt es zwei Wege, diese einzubinden. Und wer sich auskennt, weiß um die Debatte absolute vs. relative Links, die sich nicht nur um den Schutz vor Scrapern dreht, sondern auch darum, was für Auswirkungen die Verlinkungsart auf Ihr SEO hat.  Ich zeige Ihnen heute die Vor- und Nachteile der jeweiligen Verlinkungsarten.

Absolute Links

Ein absoluter Link sieht wie folgt aus: https://www.seo-agentur.biz/agentur/

Somit ist ein absoluter Link nichts anderes, als das man bei der internen Linkstruktur den gesamten Pfad angibt.

Ein Vorteil der absoluten Links ist, dass Sie sich vor Content Scrapern schützen und das Kopieren Ihrer Inhalte schwieriger machen.

Scraper sind Programme, die im großen Stil Ihre Inhalte kopieren und auf einer anderen Seite veröffentlichen. Meistens um schnelle Rankings zu erzielen und beispielsweise durch Google Werbeanzeigen oder Facebook Werbung schnelles Geld zu verdienen.

Relative Links

Im Unterschied zu absoluten Links, wird bei relativen Links nicht die gesamte URL angegeben, sondern nur der Pfad des entsprechenden Dokuments.

Ein relativer Link sieht wie folgt aus: /agentur/

Vorteile von relativen Links

  • Relative Links sind schneller und leichter zu programmieren, da man nicht die ganze URL Struktur angeben muss.
  • Relative Links sind besser, wenn Ihre Seite auf einer Staging Seite gebaut wurde und danach auf die eigentliche Domain umgezogen wird. Da sie die internen Links nicht anpassen müssen und sich somit viel Zeit und Mühe sparen.
  • Relative Links haben eine minimal geringere Ladezeit als absolute Links. Hierbei handelt es sich um Bruchteile einer Sekunde, die auf normalen Seiten kaum messbar sind

Nachteile von relativen Links

  • Relative Links können, bei unsauberer Programmierung, negative Effekte haben. Bei der Verwendung von relativen Links muss unbedingt eine Base-URL festgelegt sein.
  • Relative Links verschwenden wertvolles Crawler-Budget.
  • Bei der Verwendung Relativer Links muss ein serverseitiger Redirect auf die zu verweisende Seite eingerichtet werden.

Wären in den internen Links hingegen absolute URLs hinterlegt, so würde der Crawler automatisch auf die Standardversion der Domain gelangen sowie er dem ersten internen Link folgt. Das Risiko, dass eine Nicht-Standardversion komplett gecrawlt und indexiert wird, ist bei relativen URLs also viel höher.

Die genannten negativen Aspekte haben natürlich auch Auswirkungen auf Ihr SEO, der Crawler hat mit relativen Links viel mehr Aufwand, die richtige Seite zu crawlen und zu indexieren.

Fazit

Im Vergleich absolute vs. relative Links gibt es also keinen eindeutigen Sieger. Da wir oft mit Staging-Systemen arbeiten empfehlen wir Ihnen Ihre Links als relative Links einzubinden. Wichtig ist, dass Sie auf die genannten Fehlerquellen achten und diese umgehen.

Bei Problemen und Fragen steht unser Team natürlich für Sie bereit.

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